architekturstöhr

Info für Bauherren

Wissen, bevor der erste Strich gezeichnet wird

Drei Themen, die über Qualität und Kosten eines Bauvorhabens entscheiden.

Bauen mit dem freischaffenden Architekten zahlt sich aus

  • Er vertritt ausschließlich die Interessen seines Bauherrn.
  • Er ist Ihr persönlicher Treuhänder, Spezialist, Experte und Berater.
  • Er entwirft und plant Ihr Bauwerk und beschafft alle erforderlichen Genehmigungen.
  • Er ermittelt per Ausschreibung die günstigsten und besten Handwerker und überwacht die Bauausführung.
  • Anhand detaillierter Ausschreibungen ermittelt der Architekt die wirklichen Kosten des Gebäudes.
  • Mit den Ergebnissen der Ausschreibung entsteht ein konkreter Preisvergleich zwischen den Handwerkern.
  • Die Kosten für das Architektenhonorar nach HOAI können oft schon durch die Preisdifferenzen in einem Gewerk kompensiert werden.

Energieeffizientes und ökologisches Bauen in hochwertiger, moderner Architektur

Aktuelles Bauen sollte neben moderner Architektur auch die wesentlichen Faktoren für ökologisches, wohngesundes und energieeffizientes Bauen beinhalten.

  • Die Einzelkomponenten der Gebäudehülle möglichst hochwertig ausführen.
  • Das Gebäude als Passivhaus oder Sonnenhaus konzipieren.
  • Wärmegewinne durch optimale Südorientierung des Gebäudes nutzen.
  • Regenerative Heizsysteme einsetzen – energetisch und ökologisch ist Holz in Kombination mit Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizungsunterstützung zu bevorzugen.
  • Regenwasser über eine Zisterne für Gartenwasser und WC-Spülung nutzen.
  • Dachbegrünung einsetzen und Bodenversiegelung reduzieren.
  • Energiesparende Haushaltsgeräte und Beleuchtungsmittel einsetzen.
  • Baustoffe bewusst auswählen, die für gesundes und behagliches Wohnen stehen.

Kostengünstiges Bauen

Sparen beim Hausbau beginnt mit einer intelligenten Planung. Fehler, die hier gemacht werden, lassen sich später nicht mehr ausbügeln – deshalb ist das Geld von Baufamilien bei einem Architekten gut angelegt.

Entscheidend für die Baukosten sind in erster Linie Größe und Form des Gebäudes. Die folgende Checkliste dient als Einstieg:

  • Knappes Raumprogramm definieren.
  • Klarer, einfacher Entwurf.
  • Konstruktionsart: Massiv- oder Holzbau, jeweils mit Fertigteilelementen in verschiedenen Standards möglich.
  • Vollgeschosse schaffen mehr Wohnfläche bei gleicher Grundrissfläche.
  • Weniger Wände bedeuten mehr Nutzfläche.
  • Verzicht auf Flure und Verkehrsflächen – offenes Wohnen.
  • Ausschreibung sämtlicher Gewerke.
  • Garage oder Carport abwägen.
  • Keller oder Kellerersatzraum abwägen.
  • Grundstücksgröße überdenken: weniger Bauplatz = mehr Haus.
  • Günstige Baulücke oder schmales Grundstück prüfen.
  • Bauherrengemeinschaft, Doppelhaus, Reihenhaus oder Umbau bzw. Ausbau einer Scheune erwägen.
  • Ausstattung, Material und Oberflächen bewusst festlegen.

Welche Einflussfaktoren bei Ihrem Projekt zum Einsatz kommen, muss im Einzelfall genau überprüft werden.

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Ein kurzes Telefonat klärt oft mehr als lange Recherche.